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Weihnachten

Kampfarena Weihnachtsbaum. Über Heiligkeiten, Scheinheiligkeiten und Konflikte in Familien an Weihnachten

„Fröhliche Weihnacht überall. Tönet durch die Lüfte froher Schall.“, heißt es in einem Weihnachtslied von Frank Schöbel. Zumindest meinen Landesgenossen aus dem wilden Osten dürfte der deutsche Musiker bekannt sein. Ich gehe nämlich sehr davon aus, dass seine Schallplatte „Weihnachten in Familie“ nicht nur in meiner Herkunftsfamilie fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit gewesen ist.
Betrachte ich nun meine Erfahrung mit Weihnachtsfesten, kommt die Frage in mir hoch, ob das Weihnachtsfest dem Songtext wirklich gerecht wird. Meine Antwort darauf ist kurz und simpel: Nicht. Zumindest nicht dann, wenn es in der alten Energie der großen Traumafelder stattfindet. Dort entpuppt sich der Weihnachtsbaum als Zuschauer einer Kampfarena und der Gabentisch als Aushängeschild für den Vergleichswettbewerb von gut, besser, am besten.